Winter am Bienenstand
Hallo, da bin ich wieder.
Allen Lesern meines Bienenblogs wünsche ich ein gesundes und gutes Neues Jahr.
Ja, an meinem Bienenstand ist absolute Ruhe eingekehrt. Wir haben in Dresden seit fast einem ganzen Monat richtigen Winter; seit 14 Tagen kackig kalte Nächte. Und auch am Tag klettern die Temperaturen nicht in den Plus-Bereich. Letzten Sonntag habe ich nach vielen Jahren mal wieder schon im eigenen Garten die Ski angeschnallt und eine schöne Runde an der Elbe und im Borsberggebiet gemacht. Auf dem Heimweg ging es dann noch durch den dick verschneiten Park von Schloss Pillnitz - es war ein Hochgenuss.
Den Bienen, sofern sie gesund sind und genug Futter haben, macht ein solcher Winter nichts aus. Sie kuscheln sich in der Wintertraube dicht aneinander und erzeugen durch Muskelzittern die erforderliche Temperatur zum Überleben. In der Wintertraube kann man jetzt eine Temperatur um die 25° C messen. Im Randbereich sind es dagegen nicht viel mehr als 10°C. Deshalb verkriechen sich die Randbienen nach einiger Zeit wieder in die Mitte der Wintertraube, um sich wieder aufzuwärmen. Die warmen Bienen aus dem Zentrum der Wintertraube gelangen in den Außenbereich. Unsere Bienen sind also auch im Winter in Bewegung und sie nehmen bei Bedarf Futter auf.
Für den Bienenvater ist am Bienenstand nicht viel zu tun. Er achtet darauf, dass die Fluglöcher frei bleiben und nicht etwa durch tote Bienen oder Eis und Schnee verstopft sind.
In den nächsten Tagen mache ich mir einen Plan für die erforderlichen Arbeiten in den nächsten Wochen. An den ersten warmen Frühlingstagen will ich die Vorderfront meines Bienenstandes mal wieder neu streichen - die Zeit dafür ist wieder ran. Dann sind neue Rähmchen zu bauen.
Und nach den Winterferien will ich mit einem Brief an die Dresdner Schulen herantreten und sie an meinen Bienenstand einladen. In der 6.Klasse sind in Biologie die staatenbildenden Insekten dran. Das passt doch prima. Ich bin gespannt, wieviel Schulen sich melden werden.
Allen Lesern meines Bienenblogs wünsche ich ein gesundes und gutes Neues Jahr.
Ja, an meinem Bienenstand ist absolute Ruhe eingekehrt. Wir haben in Dresden seit fast einem ganzen Monat richtigen Winter; seit 14 Tagen kackig kalte Nächte. Und auch am Tag klettern die Temperaturen nicht in den Plus-Bereich. Letzten Sonntag habe ich nach vielen Jahren mal wieder schon im eigenen Garten die Ski angeschnallt und eine schöne Runde an der Elbe und im Borsberggebiet gemacht. Auf dem Heimweg ging es dann noch durch den dick verschneiten Park von Schloss Pillnitz - es war ein Hochgenuss.
Den Bienen, sofern sie gesund sind und genug Futter haben, macht ein solcher Winter nichts aus. Sie kuscheln sich in der Wintertraube dicht aneinander und erzeugen durch Muskelzittern die erforderliche Temperatur zum Überleben. In der Wintertraube kann man jetzt eine Temperatur um die 25° C messen. Im Randbereich sind es dagegen nicht viel mehr als 10°C. Deshalb verkriechen sich die Randbienen nach einiger Zeit wieder in die Mitte der Wintertraube, um sich wieder aufzuwärmen. Die warmen Bienen aus dem Zentrum der Wintertraube gelangen in den Außenbereich. Unsere Bienen sind also auch im Winter in Bewegung und sie nehmen bei Bedarf Futter auf.
Für den Bienenvater ist am Bienenstand nicht viel zu tun. Er achtet darauf, dass die Fluglöcher frei bleiben und nicht etwa durch tote Bienen oder Eis und Schnee verstopft sind.
In den nächsten Tagen mache ich mir einen Plan für die erforderlichen Arbeiten in den nächsten Wochen. An den ersten warmen Frühlingstagen will ich die Vorderfront meines Bienenstandes mal wieder neu streichen - die Zeit dafür ist wieder ran. Dann sind neue Rähmchen zu bauen.
Und nach den Winterferien will ich mit einem Brief an die Dresdner Schulen herantreten und sie an meinen Bienenstand einladen. In der 6.Klasse sind in Biologie die staatenbildenden Insekten dran. Das passt doch prima. Ich bin gespannt, wieviel Schulen sich melden werden.
Bienenfreund - 12. Jan, 16:46
