Der erste Schwarm des Jahres
Trotz schwarmverhindernder imkerlicher Maßnahmen war vorgestern Volk 7 meines Bienenstandes nicht zu bremsen. Die alte Königin zog mit etwa der Hälfte des Bienenvolkes (Bienen aller Altersklassen) aus, um eine neue Behausung zu suchen. 
Zum Glück für den Imker fliegt die alte Königin in der Regel nicht weit weg. In meinem eigenen Garten ließ sie sich in etwa 3 m Höhe in unserem alten Pflaumenbaum nieder. Und schon bald sammelten sich die ausgeschwärmten ca. 20 000 Bienen um sie herum als Schwarmtraube.
Vorher sausten sie wie wild in der Luft herum. Das Brummen war in allen Nachbargärten gut zu hören. Es klingt vielleicht für manchen bedrohlich - doch gefährlich ist es nicht. Die Bienen haben anderes vor, als Menschen und Tiere zu stechen. Sie wollen ein neues Volk gründen und sind auf der Suche nach einer günstigen Behausung.
Sobald sich die Schwarmtraube am Baum abgesetzt hat, werden Suchbienen ausgeschickt, um eine neue Wohnung zu finden. Bienen sind Höhlenbrüter. Sie brauchen eine trockene Unterkunft mit einem Volumen von 50...100 Litern und einem nicht zu großen Eingang. Die Form ist unwichtig. Bienen sind in der Lage, ihren Wabenbau den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.
Hat eine Suchbiene eine neue Wohnmöglichkeit erkundet, so erzählt sie nach ihrer Rückkehr durch Tänze auf der Schwarmtraube in welcher Richtung zur Sonne und in welcher Entfernung sich das neue Domizil befindet. Der am intensivsten werbenden Suchbiene folgt dann nach einiger Zeit das gesamte abgeschwärmte Volk. Die Schwarmtraube löst sich auf und mit lautem Brummen verschwindet sie für den Imker auf Nimmerwiedersehen.
Doch bis dahin vergehen 1-2 Stunden, manchmal auch mehr. Diese Zeit muss der Imker nutzen - und den Schwarm wieder einfangen. Dazu benötigt er in der Regel eine Leiter und eine Schwarmfangkiste. Nachdem er mit einem Gartenschlauch und sanftem Wasserschleier die Schwarmtraube beruhigt hat, befördert er sie mit einem kräftigen Schlag auf den Ast in die Schwarmfangkiste. Dann Deckel drauf, das Flugloch des Schwarmfangkastens geöffnet und den Kasten in der Nähe der Stelle aufgehängt. an der sich der Schwarm abgesetzt hat. Ist die Königin mit in den Kasten gelangt, so folgen ihr in der nächsten halben Stunde alle noch herumschwirrrenden Restbienen des Schwarmes.
Danach kommt der Kasten mit dem Schwarm für 1-3 Tage an einen dunklen, kühlen Ort - am besten in den Keller.
Keine Angst - die Bienen verhungern nicht. Bevor sie ihre alte Wohnung verließen haben sie sich randvoll mit Honig gesaugt. Dieser Vorrat reicht für 3 Tage.
Ich habe meinen Schwarm nach 2 Tagen in eine historische Bienenbeute (eine "Thüringer Walze") einlogiert
- und sie sind jetzt mächtig mit dem Bau des neuen Wabenwerkes beschäftigt. In der alten Wohnung haben sie rechteckige Waben gebaut. Jetzt bauen sie kreisrunde Waben, der Form der Bienenbeute angepasst. Doch das macht ihnen überhaupt nichts aus. Sie sind perfekte Baumeister.
Die Arbeiterinnen schleppen seit gestern Pollen (Blütenstaub) ein, was mir sagt, dass die Königin begonnen hat, schon wieder Eier zu legen.
Es hat also alles bestens funktioniert und ich habe jetzt ein Bienenvolk mehr.
Geht bitte zurück auf den 14.05.2009. Da geht unsere Reise ins Bienenland los.

Zum Glück für den Imker fliegt die alte Königin in der Regel nicht weit weg. In meinem eigenen Garten ließ sie sich in etwa 3 m Höhe in unserem alten Pflaumenbaum nieder. Und schon bald sammelten sich die ausgeschwärmten ca. 20 000 Bienen um sie herum als Schwarmtraube.

Vorher sausten sie wie wild in der Luft herum. Das Brummen war in allen Nachbargärten gut zu hören. Es klingt vielleicht für manchen bedrohlich - doch gefährlich ist es nicht. Die Bienen haben anderes vor, als Menschen und Tiere zu stechen. Sie wollen ein neues Volk gründen und sind auf der Suche nach einer günstigen Behausung.
Sobald sich die Schwarmtraube am Baum abgesetzt hat, werden Suchbienen ausgeschickt, um eine neue Wohnung zu finden. Bienen sind Höhlenbrüter. Sie brauchen eine trockene Unterkunft mit einem Volumen von 50...100 Litern und einem nicht zu großen Eingang. Die Form ist unwichtig. Bienen sind in der Lage, ihren Wabenbau den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.
Hat eine Suchbiene eine neue Wohnmöglichkeit erkundet, so erzählt sie nach ihrer Rückkehr durch Tänze auf der Schwarmtraube in welcher Richtung zur Sonne und in welcher Entfernung sich das neue Domizil befindet. Der am intensivsten werbenden Suchbiene folgt dann nach einiger Zeit das gesamte abgeschwärmte Volk. Die Schwarmtraube löst sich auf und mit lautem Brummen verschwindet sie für den Imker auf Nimmerwiedersehen.
Doch bis dahin vergehen 1-2 Stunden, manchmal auch mehr. Diese Zeit muss der Imker nutzen - und den Schwarm wieder einfangen. Dazu benötigt er in der Regel eine Leiter und eine Schwarmfangkiste. Nachdem er mit einem Gartenschlauch und sanftem Wasserschleier die Schwarmtraube beruhigt hat, befördert er sie mit einem kräftigen Schlag auf den Ast in die Schwarmfangkiste. Dann Deckel drauf, das Flugloch des Schwarmfangkastens geöffnet und den Kasten in der Nähe der Stelle aufgehängt. an der sich der Schwarm abgesetzt hat. Ist die Königin mit in den Kasten gelangt, so folgen ihr in der nächsten halben Stunde alle noch herumschwirrrenden Restbienen des Schwarmes.
Danach kommt der Kasten mit dem Schwarm für 1-3 Tage an einen dunklen, kühlen Ort - am besten in den Keller.
Keine Angst - die Bienen verhungern nicht. Bevor sie ihre alte Wohnung verließen haben sie sich randvoll mit Honig gesaugt. Dieser Vorrat reicht für 3 Tage.
Ich habe meinen Schwarm nach 2 Tagen in eine historische Bienenbeute (eine "Thüringer Walze") einlogiert
- und sie sind jetzt mächtig mit dem Bau des neuen Wabenwerkes beschäftigt. In der alten Wohnung haben sie rechteckige Waben gebaut. Jetzt bauen sie kreisrunde Waben, der Form der Bienenbeute angepasst. Doch das macht ihnen überhaupt nichts aus. Sie sind perfekte Baumeister.Die Arbeiterinnen schleppen seit gestern Pollen (Blütenstaub) ein, was mir sagt, dass die Königin begonnen hat, schon wieder Eier zu legen.
Es hat also alles bestens funktioniert und ich habe jetzt ein Bienenvolk mehr.
Geht bitte zurück auf den 14.05.2009. Da geht unsere Reise ins Bienenland los.
Bienenfreund - 2. Jun, 08:35

