Das neue Bienenjahr hat begonnen
Hallo, liebe Bienenfreunde, da bin ich wieder.
Bei mir war im Somnmer 'ne ganze Menge los - da kam ich nicht richtig zum Schreiben neuer Bienenerlebnisse.
Doch nun geht's weiter:
Mit dem Abschleudern des leckeren Lindenblütenhonigs, der letzten Honigernte in 2009, ist für mich als Standimker das Bienenjahr zu Ende gegangen. Es war ein gutes Bienenjahr. Die
Kellerregale sind gut gefüllt mit Obst-, Raps- und Lindenblütenhonig. Gleichzeitig konnte ich meine Völker erfolgreich vermehren. Sie haben inzwischen alle ihr Winterfutter von mir bekommen: ca. 10-12 kg je Volk. Sie erhalten diese Menge in mehreren Flüssigfuttergaben (3 Teile Zucker auf 2 Teile Wasser) in speziellen Futtergefäßen gereicht. Diesen Sirup tragen die Bienen wie Nektar in ihren Wabenbau ein. Das ist für die Völker nochmals eine große Anstrengung. Diese Zuckerlösung muss auch noch eingedickt werden, damit sie nicht aus den Zellen läuft. Bei dieser Tätigkeit arbeiten sich die Altbienen ab und die Königin wird nochmals mächtig zur Eiablage angeregt. Und das ist gut so.
Die Bienenvölker sollen nämlich jungbienenreich in den Winter gehen. Die seit Ende August schlüpfenden Jungbienen haben jetzt nicht mehr viel zu tun und können damit ihre Kräfte schonen für das Einbringen des Frühjahrsblütenhonigs in 2010.
Im Sommer hatte ich öfter Gäste an meinem Bienenstand. Jedes
Jahr besuchen mich eine ganze Reihe Schulklassen. Nur bei einem Imker kommt man ja so richtig nahe an ein Bienenvolk heran. Sie staunten mächtig darüber, als ich Ihnen das Zeichnen von Königinnen vorführte.
Und ein vielfaches "Oooo" und Aaaa" hörte ich, als ich ihnen den kunstvollen Bau eines Hornissenvolkes in einem alten Baumstand zeigte.

Bei den Hornissen überleben nur die jungen Königinnen den Winter - und diese gehen prinzipiell nicht in den Wabenbau des Vorjahres. Hornissenvölker bauen jedes Jahr ein neues Nest.

Seit einigen Jahren halte ich regelmäßig an der Volkshochschule Dresden Imkergrundlehrgänge für interessierte Erwachsene. Schon einige konnte ich von meinem schönen Hobby so begeistern, dass sie inzwischen selbst Bienen halten.
Peter und Gregor, die Söhne vom Volkshochschulkurs-Teilnehmer Hans-Jörg A. aus Dresden-Nickern sind ebenfalls schon dran - an der Imkerei. Das ist gut so, denn wir brauchen dringend Imkernachwuchs.

Tschüss, bis zum nächsten mal.
Bei mir war im Somnmer 'ne ganze Menge los - da kam ich nicht richtig zum Schreiben neuer Bienenerlebnisse.
Doch nun geht's weiter:
Mit dem Abschleudern des leckeren Lindenblütenhonigs, der letzten Honigernte in 2009, ist für mich als Standimker das Bienenjahr zu Ende gegangen. Es war ein gutes Bienenjahr. Die
Kellerregale sind gut gefüllt mit Obst-, Raps- und Lindenblütenhonig. Gleichzeitig konnte ich meine Völker erfolgreich vermehren. Sie haben inzwischen alle ihr Winterfutter von mir bekommen: ca. 10-12 kg je Volk. Sie erhalten diese Menge in mehreren Flüssigfuttergaben (3 Teile Zucker auf 2 Teile Wasser) in speziellen Futtergefäßen gereicht. Diesen Sirup tragen die Bienen wie Nektar in ihren Wabenbau ein. Das ist für die Völker nochmals eine große Anstrengung. Diese Zuckerlösung muss auch noch eingedickt werden, damit sie nicht aus den Zellen läuft. Bei dieser Tätigkeit arbeiten sich die Altbienen ab und die Königin wird nochmals mächtig zur Eiablage angeregt. Und das ist gut so.
Die Bienenvölker sollen nämlich jungbienenreich in den Winter gehen. Die seit Ende August schlüpfenden Jungbienen haben jetzt nicht mehr viel zu tun und können damit ihre Kräfte schonen für das Einbringen des Frühjahrsblütenhonigs in 2010.
Im Sommer hatte ich öfter Gäste an meinem Bienenstand. Jedes
Jahr besuchen mich eine ganze Reihe Schulklassen. Nur bei einem Imker kommt man ja so richtig nahe an ein Bienenvolk heran. Sie staunten mächtig darüber, als ich Ihnen das Zeichnen von Königinnen vorführte.
Und ein vielfaches "Oooo" und Aaaa" hörte ich, als ich ihnen den kunstvollen Bau eines Hornissenvolkes in einem alten Baumstand zeigte.

Bei den Hornissen überleben nur die jungen Königinnen den Winter - und diese gehen prinzipiell nicht in den Wabenbau des Vorjahres. Hornissenvölker bauen jedes Jahr ein neues Nest.

Seit einigen Jahren halte ich regelmäßig an der Volkshochschule Dresden Imkergrundlehrgänge für interessierte Erwachsene. Schon einige konnte ich von meinem schönen Hobby so begeistern, dass sie inzwischen selbst Bienen halten.
Peter und Gregor, die Söhne vom Volkshochschulkurs-Teilnehmer Hans-Jörg A. aus Dresden-Nickern sind ebenfalls schon dran - an der Imkerei. Das ist gut so, denn wir brauchen dringend Imkernachwuchs.

Tschüss, bis zum nächsten mal.
Bienenfreund - 11. Okt, 15:55
