Bienen und Hornissen in friedlicher Nachbarschaft
Die Sommerlinden blühen schon.Die Bienen finden weiter reichlich Nahrung - und das in unmittelbarer Nähe. Hier am Stadtrand von Dresden wachsen in vielen Nebenstraßen alte Lindenbäume. Die große Blütenfülle verströmt seit Tagen einen intensiven Duft. Das haben natürlich die Bienen sofort mitbekommen. Ihre Riechleistung übertrifft übrigens die der Hunde um ein Vielfaches. Die ersten Sammelbienen, die diese Blütenmassen gefunden haben, sagten zu Hause im Bienenstock den Schwestern durch Tänze auf der Wabe Bescheid, wo diese Tracht zu finden ist. Und so fliegen nun fast alle Bienen nur noch zu den Lindenblüten, um Nektar und Pollen (Blütenstaub) zu holen. Diese "Sprache der Bienen" ist das Geheimnis, warum wir reine Trachtenhonige ernten können, also z. B. Rapshonig, Lindenblütenhonig, Heidehonig.
Für den kürzlich neu einlogierten Bienenschwarm sind die Bedingungen auch bestens. Die reiche Blütentracht regt nicht nur den Sammeltrieb, sondern auch den Bautrieb zusätzlich an. Arbeiterinnen aller Altersklassen bauen jetzt Wabe für Wabe aus Wachs, welches sie an ihren Bauchschuppen ausschwitzen. Sie kneten es mit ihren Mundwerkzeugen und bauen ein wahres Kunstwerk - und das alles im Stockdunklen ! Es ist immer wieder verblüffend. Schaut Euch mal an, was sie in der Zwischenzeit schon fertig gestellt haben.
Sieben kreisrunde Waben sind vollständig neu gebaut (sind auf dem Foto nicht alle erkennbar) und weitere vier Waben sind im Entstehen. Ich schätze, dass in 14 Tagen der komplette Strohkorb mit frischem Wabenbau gefüllt sein wird.
Die Hornissenkönigin ist auch sehr fleißig. Doch sie muss alles noch ganz allein tun. Bei den Hornissen überleben nur die begatteten Jungköniginnen den Winter. Und jedes Jahr wird ein neues Nest gebaut. Damit beginnt die Königin im Mai. Schaut Euch mal den Nestanfang genau an. Es sind zwei verdeckelte Brutzellen zu sehen, aus denen bald die ersten Arbeiterinnen schlüpfen werden. Daneben sehen wir Hornissenmaden - und vielleicht könnt ihr in den Randzellen auch die Eier erkennen, aus denen nach einigen Tagen die Maden schlüpfen werden.
Die Hornissenmaden werden mit erbeuteten Insekten gefüttert. Ein ausgewachsenen Hornissenvolk verfüttert am Tag etwa 500 g Insekten - das ist ein ganz schöner Berg. Das meiste davon sind Schadinsekten. Deshalb sind Hornissen sehr nützlich und unter strengen Schutz gestellt. Sie sind äußerst friedlich, belästigen einen nicht beim Essen im Garten und sind sehr erfogreich bei der Wespenbekämpfung. Sicherlich holen sie sich auch ab und zu eine Biene - als süßen Nachtisch sozusagen, doch stellen sie keine ernsthafte Gefahr für ein starkes Bienenvolk dar.
Ich hoffe weitere interessante Fotos vom Wachsen des Hornissennestes machen zu können.
Für heute soll es erst einmal wieder genug sein.
Bleibt schön neugierig !
Für den kürzlich neu einlogierten Bienenschwarm sind die Bedingungen auch bestens. Die reiche Blütentracht regt nicht nur den Sammeltrieb, sondern auch den Bautrieb zusätzlich an. Arbeiterinnen aller Altersklassen bauen jetzt Wabe für Wabe aus Wachs, welches sie an ihren Bauchschuppen ausschwitzen. Sie kneten es mit ihren Mundwerkzeugen und bauen ein wahres Kunstwerk - und das alles im Stockdunklen ! Es ist immer wieder verblüffend. Schaut Euch mal an, was sie in der Zwischenzeit schon fertig gestellt haben.

Sieben kreisrunde Waben sind vollständig neu gebaut (sind auf dem Foto nicht alle erkennbar) und weitere vier Waben sind im Entstehen. Ich schätze, dass in 14 Tagen der komplette Strohkorb mit frischem Wabenbau gefüllt sein wird.
Die Hornissenkönigin ist auch sehr fleißig. Doch sie muss alles noch ganz allein tun. Bei den Hornissen überleben nur die begatteten Jungköniginnen den Winter. Und jedes Jahr wird ein neues Nest gebaut. Damit beginnt die Königin im Mai. Schaut Euch mal den Nestanfang genau an. Es sind zwei verdeckelte Brutzellen zu sehen, aus denen bald die ersten Arbeiterinnen schlüpfen werden. Daneben sehen wir Hornissenmaden - und vielleicht könnt ihr in den Randzellen auch die Eier erkennen, aus denen nach einigen Tagen die Maden schlüpfen werden.

Die Hornissenmaden werden mit erbeuteten Insekten gefüttert. Ein ausgewachsenen Hornissenvolk verfüttert am Tag etwa 500 g Insekten - das ist ein ganz schöner Berg. Das meiste davon sind Schadinsekten. Deshalb sind Hornissen sehr nützlich und unter strengen Schutz gestellt. Sie sind äußerst friedlich, belästigen einen nicht beim Essen im Garten und sind sehr erfogreich bei der Wespenbekämpfung. Sicherlich holen sie sich auch ab und zu eine Biene - als süßen Nachtisch sozusagen, doch stellen sie keine ernsthafte Gefahr für ein starkes Bienenvolk dar.
Ich hoffe weitere interessante Fotos vom Wachsen des Hornissennestes machen zu können.
Für heute soll es erst einmal wieder genug sein.
Bleibt schön neugierig !
Bienenfreund - 11. Jun, 18:37
